18.09.2026
TVG übt Lebensrettung mit Defi
Der TVG hat seit 2009 einen Defibrillator im Tennisheim stationiert und ist damit einer von 9 Standorten in der Gemeinde. Um diesen im Ernstfall auch richtig einsetzen zu können, bot der Verein seinen Mitgliedern eine Einweisung durch das DRK an, die auch gerne angenommen wurde. Frank Schaich vom DRK erläuterte anhand von Beispielen aus der Praxis, welche Situationen jeden von uns sehr schnell vor eine große Herausforderung stellen können. Welche Abläufe sind dann einzuhalten? Welche Reaktionen angemessen? Einfache Merkfloskeln, wie „Kaktus – Kuscheln – Knie“, sollen die Aufregung in einer unübersichtlichen Lage vereinfachen und die stabile Seitenlage simpel umsetzbar machen. Natürlich wurde das Gezeigte direkt in die Tat umgesetzt und jeder begab sich mal in die Rolle des Patienten oder Ersthelfers.
Wenn eine reine stabile Seitenlage als Erst-Maßnahme nicht ausreicht und der Einsatz eines Defibrillators notwendig ist, ist es auf jeden Fall sinnvoll, wenn man diesen bereits kennt. So wurden die Mitglieder des TVG zum abendlichen Oberarmtraining bei der Herzdruckmassage aufgefordert. Unter Anleitung des Defis standen manche doch vor der Herausforderung, ob nun genug Luft in die Lunge gepustet wurde oder man einfach nur daneben gepustet hat. Auf die Frage, wie lange man das denn machen müsse, kam eine klare Antwort: „Bis die Rettung kommt.“ Dies kann in Baden-Württemberg bis zu 15 Minuten dauern. Aber auch für Ersthelfer sei Aufgeben nie eine Option, denn sie sind elementar wichtig für das Überleben und deshalb ist in jedem Fall kämpfen angesagt! Hr. Schaich betonte, dass Helfen IMMER richtig und unabdingbar ist – „Machen wir nichts, haben wir verloren.“ Wir bedanken uns sehr herzlich bei Hr. Schaich für den informativen Abend und die Vorbereitung auf einen möglichen Ernstfall.
WSJ ehrt Sarah Stoll mit dem "Viktor"
„Werte wie Teamfähigkeit, Verantwortung und Fairness werden bei ihr großgeschrieben und ihr Fokus ist besonders auf ein kindgerechtes Training gerichtet“, hieß es in der Laudatio auf Sarah Stoll (Zweite von links). „Sie hat selbst große Freude am Tennissport und möchte diese ebenso den Kindern bereits ab dem Kindergartenalter des Tennisvereins Großbettlingen vermitteln. Sie ist ein echter Teamplayer.“ Zehn Jugendmitarbeiter aus ganz Baden-Württemberg standen im Mittelpunkt der feierlichen Preisverleihung „Vorbilder des Jahres 2021“ – darunter auch Sarah Stoll vom TV Großbettlingen. Die Ehrenamtlichen im Alter zwischen 23 und 53 Jahren wurden von der Württembergischen Sportjugend (WSJ) in Stuttgart für ihr Engagement für die Kinder und Jugendlichen im Sportverein ausgezeichnet. Sie erhielten jeweils die Trophäe Victor und 1000 Euro in bar. Langstrecken-läuferin und EM Teilnehmerin Alina Reh überreichte den Victor an Sarah Stoll. Pate war Detlef Bauer, der Sarah nominierte. Eine Jury um Peter Schneider vom Sparkassenverband, Kultusministerin Theresa Schopper und dem Minister für Soziales Manne Lucha wählten Sarah unter mehr als 200 Bewerbern aus. Foto: WSJ
Spatenstich zu Platz 6
VR Bank spendet 2.000 €
Der TVG reichte die im Sommer eingebaut Solarthermieanlage als gemeinnütziges Projekt bei der VR Bank ein und hatte Losglück. Aus 75 förderfähigen Anträgen wurde die Solarthermieanlage gezogen. Der TVG erhielt - wie 16 andere Vereine - eine Spende von 2.000 €. Nachdem der alte stromgetriebene Boiler ausgerechnet beim Mörike CUP anfing zu lecken war ein Austausch notwendig. Der Vorstand entschied sich für eine neue CO² schonende Anlage.

